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TQU
Verlag
Jürgen P. Bläsing (Hrsg.) Autor: Daniel Eiche Six Sigma. Programme und Projekte in der Praxis. Vorgehen, Entscheidungen und Beispiele
100 Seiten, zahlreiche Abbildungen. TQU Verlag Ulm 2006, EUR 44.- + MWSt. |
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Jürgen P. Bläsing (Hrsg.) Workbook Six Sigma. Programme und Projekte in der Praxis. Vorgehen, Entscheidungen und Beispiele „Klug ist, wer weiß, was er nicht weiß! Nur der ist weise, der weiß, dass er es nicht ist. Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.“ Mit diesen Worten wird der griechische Philosoph Sokrates zitiert. Ca. 400 Jahre v. Chr. ist dies eine zentrale Erkenntnis des Philosophen. Die Aussage bezieht sich zuerst auf einzelne Personen, sie lässt sich aber auch auf Unternehmen anwenden, die ja nichts anderes sind als der Zusammenschluss von einzelnen Personen. Auch in Unternehmen ist das Wissen um die eigenen Stärken und Verbesserungspotenziale von entscheidender Bedeutung, neben der Bereitschaft, Neues anzunehmen und zu lernen. Einzelpersonen diese Weisheit zu vermitteln, mag keine große Schwierigkeit sein, doch die Umsetzung dieser Erkenntnis in einem Unternehmen ist doch deutlich komplexer. Die Herausforderung ist: die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis im Unternehmen zu verankern und das dauerhafte Lernen und Verbessern in der Organisationskultur zu entwickeln. Bereits seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es in Japan Ansätze unter dem Namen TQM und Quality Circle, welche die permanente Verbesserung verfolgen. Ziel dabei war und ist es, umfassend im gesamten Unternehmen Qualität zu erzeugen. Sokrates entwickelte eine Methodik zur Analyse systematischer Probleme und zu deren Lösung, die Mäeutik (griech. Hebammenkunst) oder Sokratische Methode zur Wahrheitsfindung. Im Zwiegespräch wird durch geschicktes Fragen gemeinsam die Wahrheit gesucht. So fordert Sokrates seine Gesprächspartner zunächst zum Zweifel, zur Prüfung auf, um dann zu neuen Antworten und so zu „wahrem Wissen“ zu gelangen. Six Sigma kann man durchaus in dieser Tradition sehen: Hier sind diese ursprünglichen Methoden zur Wahrheitsfindung im Problemlösungsprozess (DMAIC) umgesetzt. Im Fokus stehen die eindeutige Problemdefinition, die objektive Analyse auf Basis von Messungen und Fakten und die Verbesserung und Integration. Wesentlich bei der Six Sigma Projektarbeit ist das Zurückstellen von vorhandenem Wissen und vorliegenden Meinungen und die Bereitschaft, neues Wissen auf der Basis von Daten und Fakten zu erwerben. Ziel von Six Sigma ist ein Umdenken innerhalb des gesamten Unternehmens. Kern ist die ständige Verbesserung des Total Quality Managements und die substanzielle Verbesserung von Geschäftsergebnissen. Six Sigma ist eine Messgröße für ein Qualitätsmanagement, das Perfektion anstrebt. Das Six Sigma-Prinzip braucht Strategien, die auf quantitativem Messen basieren und Prozesse optimieren können, Abweichungen oder Streuungen einschränken und Fehler oder Qualitätsprobleme aller Art eliminieren wollen. Dazu werden etablierte Techniken der Qualitätssicherung mit einfachen und höheren Methoden der Datenanalyse und systematischem Training der Mitarbeiter aller Ebenen einer Organisation kombiniert. Zur Umsetzung von Six Sigma benötigen Unternehmen eine Struktur und ein Team mit definierten Rollen und Verantwortlichkeiten. Die Einführung der Six Sigma-Methode kann nicht als Werkzeug der Qualitätssicherungsabteilung erfolgen, sie erfordert eine Implementierung als Unternehmensstrategie und muss daher von der Unternehmensführung entsprechend unterstützt werden. Für eine erfolgreiche Durchführung von Six Sigma-Projekten ist im Rollenmodell ein Einbeziehen aller Managementebenen vorgesehen. Die Six Sigma-Vorgehensweise muss an jeder einzelnen Tätigkeit im Unternehmen festgemacht werden, nur so kann sie insgesamt zum Erfolg führen. Charakteristisch für Six Sigma: · strukturierte und methodische Vorgehensweise · schlagkräftige, überwiegend statistische Tools zur Prozessverbesserung · ausschließlich zahlen- und faktenbasierte Entscheidungen (Messungen statt Meinungen!) · Statistiksoftware zur Analyseunterstützung · allmählicher, aber nachhaltiger Kulturwandel im Unternehmen · praxisorientiertes Schulungskonzept · 10 - 20 Prozent Verbesserungen der Bruttogewinnspannen · verbesserte Beziehungen zu Kunden · effiziente Prozesse und Disziplin innerhalb einer Organisation
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anhaltender Nutzen (nicht einmalige Verbesserungen,
die mit der Zeit verschwinden) Inhaltsverzeichnis Nicht alles ist Six Sigma Veränderungsprogramme erfolgreich starten Die
Veränderung einleiten Six Sigma Programme erfolgreich starten Den
Six Sigma Begriff einführen Six Sigma Programme erfolgreich führen Die
Verbesserungspotenziale ermitteln Die Nutzenperspektive von Six Sigma Programmen entwickeln Den
operativen Nutzen abschätzen Six Sigma Projekte erfolgreich managen Die
Projekte vorbereiten Die Eignung des Unternehmens für Six Sigma Den
Reifegrad der Organisation bewerten Beispiel für ein Six Sigma Programm in der Praxis Das
Unternehmen Beispiele für erfolgreiche Six Sigma Projekte
Reduktion von menschlichen Fehlern Nützliches im Anhang
Literaturverzeichnis
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